SPD-Fraktion besucht Mosolf Port Logistics – Starker Impuls für Wilhelmshavens Hafen und Arbeitsmarkt
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wilhelmshaven hat gemeinsam mit dem SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Volker Block das Unternehmen Mosolf Port Logistics am Standort Wilhelmshaven besucht. Im Mittelpunkt des Termins stand ein intensiver Austausch über die Entwicklung des Unternehmens, seine Bedeutung für den Hafenstandort sowie zukünftige Perspektiven für Wirtschaft und Beschäftigung.Empfangen wurden die Gäste von Niederlassungsleiter Kai Wenhold sowie Projektleiter Hauke Marxfeld, die einen umfassenden Einblick in das Geschäftsmodell und die dynamische Entwicklung des Unternehmens gaben. Mosolf Port Logistics ist ein führender Logistikdienstleister für die internationale Automobilindustrie und betreut unter anderem Hersteller wie Stellantis, Volkswagen, Hyundai, SAIC und BYD.
Seit dem Start des Standorts in den Jahren 2022/2023 hat sich Mosolf in Wilhelmshaven rasant entwickelt. Aktuell sind rund 70 festangestellte Mitarbeitende vor Ort beschäftigt, bei Schiffsumschlägen steigt die Zahl inklusive Dienstleister auf bis zu 250 Personen. Monatlich werden etwa 20.000 Fahrzeuge umgeschlagen, ein erheblicher Teil davon direkt in Wilhelmshaven.
„Hier entsteht echte Wertschöpfung vor Ort – nicht nur durch Umschlag, sondern vor allem durch technische Dienstleistungen an den Fahrzeugen“, betonte Volker Block im Anschluss an den Besuch. Dazu gehören unter anderem Reparaturen, Aufbereitung und die Vorbereitung der Fahrzeuge für den Weitertransport zu Händlern.
Das Unternehmen hat bereits rund 20 Millionen Euro in den Standort investiert, weitere 30 Millionen Euro sind in den kommenden drei Jahren geplant. Neben dem Ausbau von Flächen – aktuell zwischen 500.000 und 600.000 Quadratmetern – stehen auch neue technische Anlagen und Verwaltungsgebäude im Fokus.
Auch beim Thema Arbeitsplätze setzt Mosolf Maßstäbe, so investiert das Unternehmen in Ausbildung und Fachkräfteentwicklung. Ab 2026/27 sollen auch technische Berufe wie Kfz-Mechatroniker und Lackierer ausgebildet werden.
Die SPD-Fraktion sieht in dieser Entwicklung eine große Chance für Wilhelmshaven. „Mosolf zeigt, welches Potenzial unser Hafen hat. Jetzt kommt es darauf an, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass solche Unternehmen weiter wachsen können“, so Block.
Im Gespräch wurden auch Herausforderungen deutlich. Dazu zählen insbesondere der steigende Flächenbedarf, Fragen der Verkehrssteuerung sowie der Fachkräftemangel. Mosolf setzt hier unter anderem auf digitale Slot-Systeme für Lkw-Verkehre, moderne Sicherheitstechnik und Kooperationen mit lokalen Unternehmen.
Von Seiten des Unternehmens wurden klare Erwartungen an Politik und Verwaltung formuliert: schnellere Genehmigungsverfahren, mehr Flexibilität bei der Flächennutzung sowie Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung – etwa durch Angebote im Bereich Wohnen und Kinderbetreuung.
Die SPD-Fraktion nimmt diese Punkte mit in ihre weitere politische Arbeit. „Wir wollen ein wirtschaftsfreundliches Klima sichern und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Menschen in Wilhelmshaven direkt von dieser Entwicklung profitieren – durch gute Arbeitsplätze, stabile Einnahmen und eine starke Infrastruktur“, erklärte Block.
Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Zukunft des Hafens. Mosolf beteiligt sich aktiv an Planungen rund um das Multi-Purpose-Terminal und sieht Wilhelmshaven langfristig als zentralen Logistikstandort – auch mit Blick auf neue Anforderungen wie Elektromobilität und mögliche militärische Transporte.
Der Besuch bei Mosolf Port Logistics unterstreicht die wachsende Bedeutung Wilhelmshavens als moderner Hafen- und Industriestandort. Die Kombination aus Investitionen, Beschäftigungseffekten und regionaler Wertschöpfung zeigt, welches Potenzial in der weiteren Entwicklung des Hafens liegt. Die SPD-Fraktion will diesen Weg aktiv begleiten und die notwendigen politischen Voraussetzungen dafür schaffen.